Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Presseberichte und Informationen zum Mammographie-Screening.


Stade und Umland


19.09.2017

Mammobil in Drochtersen

Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung beginnen am Mittwoch

Ab 20. September finden in der Gemeinde Drochtersen wieder Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren statt. Eingeladen werden alle Frauen dieser Altersgruppe, die in den Gemeinden Drochtersen, Hüll, Dornbusch, Krautsand und Assel gemeldet sind.

Das Mammobil, die mobile Untersuchungsstation, steht bis 12. Oktober vor der Kulturscheune am Rathaus, Sietwender Strasse/ Ecke Schulstrasse, in 21706  Drochtersen.

Wer den Termin ändern möchte oder bis 4. Oktober keine Einladung erhalten hat, sollte sich im Screeningbüro in Stade oder bei der Zentralen Stelle in Bremen melden, die für die Einladungen zuständig ist.

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,

das Screeningbüro in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:

0 4141-54 44 45.

Der Termin kann aber auch online über folgenden Link geändert werden:

https://mammotermin.de/login/03

An der vorangegangenen Screening-Runde nahmen 63,8 Prozent der eingeladenen Frauen teil. „Durch die regelmäßige Teilnahme am Screening-Programm können Frauen ihr persönliches Risiko an Brustkrebs zu sterben um 40 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis sind alle aktuellen internationalen Studien über Screening-Programme gekommen,“ sagt Dr. Thilo Töllner.  Der Facharzt für radiologische Diagnostik und Spezialist für Mammadiagnostik leitet neben seiner Tätigkeit als Programmverantwortlicher Arzt für das Mammographie-Screening Elbe-Weser auch das Zentrum für Mamma-Diagnostik im MVZ für Radiologie und Nuklearmedizin an der Klinik Dr. Hancken in Stade.

Diese Zahlen bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Deren Abteilung für Internationale Krebsforschung, die International Agency for Research on Cancer (IARC), hat die Ergebnisse der jüngsten wissenschaftlich fundierten Studien überprüft und den Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Teilnahme an qualitätsgesicherten Screening-Programmen – wie es in Deutschland durchgeführt wird – nachdrücklich empfohlen.

Durch die frühzeitige Entdeckung und Behandlung von bösartigen Brusttumoren steigen die Chancen der Betroffenen auf Heilung und auf Erhalt ihrer Lebensqualität.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für gesetzlich Versicherte – kostenlos. 

 

Cuxhaven und Umland


29. Februar 2016

Brustkrebs-Screening hat in Cuxhaven begonnen

Am 15. Februar hat die fünfte Runde des Screening-Programms zur Früherkennung von Brustkrebs begonnen. Die Untersuchungen finden bis Ende 2016 in der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Krankenhaus Cuxhaven, Altenwalder Chaussee 10-12, 27474 Cuxhaven statt.
Eingeladen zur Brustuntersuchung im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms werden alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahre. Die Einladungen verschickt die Zentrale Stelle am Gesundheitsamt Bremen.

Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in Cuxhaven gemeldet sind und zeitnah keine Einladung erhalten haben, ihren Termin ändern oder nachholen möchten, können sich bei der Zentralen Stelle oder in der Screening-Praxis in Stade melden.
Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,
die Screeningpraxis in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:
0 4141-54 44 45.
„Die Mammographie ist die sicherste Methode, um Brustkrebs und Vorstufen eines bösartigen Tumors sehr früh zu erkennen“, sagt Dr. Thilo Töllner, der als Programmverantwortlicher Arzt für das Mammographie-Screening-Programm Elbe-Weser verantwortlich ist. Kleine, früh erkannte Tumoren können gut behandelt und die betroffenen Frauen in den allermeisten Fällen geheilt werden. Vor zwei Jahren nahmen 65, 2 Prozent der eingeladenen Frauen in Cuxhaven am Screening teil.

Aus den ‘Cuxhavener Nachrichten’ am 10.02.2016 von Maren Reese-Winne:

Brustkrebs-Screening: Neue Runde

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eingeladen CUXHAVEN. 7500 Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Cuxhaven erhalten in den kommenden Wochen Einladungsbriefe zum Mammographie-Screening. Die Reihenuntersuchung
soll Brustkrebs im frühestmöglichen Stadium und Vorstufen entdecken helfen, bevor diese sich überhaupt bemerkbar gemacht haben. „Und das schafft diese Untersuchung auch“, sagt Dr. Thilo Töllner, Beauftragter
für das Mammographie-Screening Elbe-Weser.
Vor acht Jahren startete das Screening in Cuxhaven – im ersten Jahr noch mit dem „Mammobil“ auf dem Kaemmererplatz, seither im Cuxhavener Krankenhaus in der durch die Klinik Dr. Hancken/Stade geführten Radiologie. Die kommende Früherkennungs-Runde in Cuxhaven dauert von Februar bis September, gegebenenfalls länger. In den Einladungsbriefen wird ein Termin genannt, der bei Anruf im Screening-Büro in Stade, Telefon (0 41 41) 54 44 45, geändert werden kann. Dort können auch Fragen gestellt werden und Frauen, die keinen Brief erhalten haben, können sich anmelden. Schilder führen direkt ins Untergeschoss, wo eine gesonderte Anmeldung eingerichtet ist. Nach der Mammographie – der Röntgenuntersuchung der Brust – werden die Bilder innerhalb einer Woche von geschulten Ärzten in Stade begutachtet. Per Brief wird jede Teilnehmerin über das Ergebnis informiert.

Schnell abgeklärt

„Rund drei bis fünf Prozent der Befunde sind abklärungsbedürftig“, so Dr. Thilo Töllner. Er untersucht betroffene Frauen einmal in der Woche in Cuxhaven. „Der Grund für die Unklarheit ist meist schnell geklärt, zum Beispiel durch eine Ultraschalluntersuchung. Nur bei einer von zehn Frauen stellen wir tatsächlich Brustkrebs fest.“ Dennoch ist jeder Tag Wartezeit ist belastend. „Wir vermeiden, dass diese Briefe sonnabends ankommen“, erklärt Christiane Oppermann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Mammographie-Screening Elbe-Weser. Meist träfen sie an einem Montag
ein und die Nachuntersuchung sei dann am Mittwoch.
Die Kontinuität des alle zwei Jahre stattfindenden Screenings hält Dr. Thilo Töllner für eine ganz große Stärke: Denn anhand mehrerer Bilder lassen sich Veränderungen leichter nachvollziehen. „Auch wer früher schon eine Mammographie hatte, kann uns Screezur Abklärung den Zugang zu diesen Bildern gestatten.“ Ebenso können spätere Mammographieaufnahmen mit den Bildern aus dem Screening abgeglichen werden – natürlich nur, wenn die Frauen zur Untersuchung gehen.

Junge Frauen erreichen

„Die Erfahrung zeigt, dass 85 Prozent derjenigen, die einmal da waren, auch wiederkommen.“ Sorgen bereiteten hingegen die „jungen“ Frauen ab 50: In dieser Altersgruppe kommt nur die Hälfte der Eingeladenen. Von 7000 eingeladenen Frauen kamen 65,5 Prozent. 150 von ihnen wurden zur Abklärung ein weiteres Mal eingeladen. Besonders auffallend sei in Cuxhaven die hohe Akzeptanz bei den portugiesischen Frauen, berichtet Christiane Oppermann, die außerdem die Unterstützung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt hervorhebt.
Dr. Thilo Töllner ist vom Nutzen des Screenings überzeugt: „Wir finden viel kleinere Tumoren – unter 1,5 Zentimeter –, die noch nicht gestreut haben, wir finden Veränderungen, die man nicht sieht, nicht fühlt und nicht im Ultraschall sieht.“ Die Behandlungsfolgen seien so wesentlich weniger dramatisch und die Überlebenschance höher. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO konnten Frauen, die zwischen 50 und 69 Jahren an Screeningprogrammen teilnahmen, ihr individuelles Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um 40 Prozent senken.
Über 80 Prozent der beim Screening entdeckten Tumoren seien unter zwei Zentimeter groß, so Töllner. „Brustkrebs bleibt so eine Erkrankung, die eine Frau überstehen kann.“

Eingreifen, bevor es Krebs wird

„Werden durch das Screening nicht Frauen aufgeschreckt, aus deren Vorstufe vielleicht nie Krebs geworden wäre? “Diese von Kritikern aufgeworfene Frage ist für Dr. Thilo Töllner kein Argument, um auf die Reihenuntersuchung zu verzichten: „Eine von fünf Frauen würde nicht daran sterben.” Die Frauen hätten aber die Chance, mit einem schonenden Eingriff – ohne Entfernung der Lymphknoten oder gar der gesamten Brust und ohne Chemotherapie – den Risikoherd loszuwerden.

Familiäres Risiko abklären

Fälle, in denen Frauen sich prophylaktisch gleich beide Brüste haben entfernen lassen – prominentestes Beispiel Angelina Jolie – werden in jüngster Zeit häufiger bekannt und machen auch gleichzeitig Angst. Töllner: „Frauen, in deren Familien gehäuft Brustkrebs auftritt, sollten sich schon viel früher an ihren Frauenarzt werden und sich gegebenenfalls auf genetische Risiken untersuchen lassen.“ Dies seien nicht die Frauen, die mit dem Screening gesucht würden. Auch frühere Brustkrebs-Betroffene gehörten nicht dorthin, sondern in eine spezielle Überwachung.
Die Früherkennung soll auch Frauen erreichen, die nicht mehr regelmäßig einen Frauenarzt aufsuchen (bei den über 60-Jährigen sind es bundesweit nur noch 25 Prozent). Die Untersuchung sei vielleicht unangenehm, aber nicht gefährlich: Das Mammobil und die Praxen seien mit neuesten Geräten ausgestattet, bei denen die ohnehin geringe Strahlenbelastung nochmals um 30 Prozent verringert worden sei.


Buchholz/Winsen und Umland


12.09.2017

Mammobil ist in Stelle angekommen

Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung haben begonnen

Am 12. September 2017 haben in Stelle die Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms begonnen. Rund 1.800 Frauen der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahre aus der Samtgemeinde Stelle, mit den Ortsteilen Ashausen, Fliegenberg und Rosenweide haben – oder werden im Laufe der nächsten Wochen – eine schriftliche Einladung und einen Untersuchungstermin erhalten.

Das Mammobil, die mobile Untersuchungsstation, steht voraussichtlich bis 11. Oktober 2017 auf dem Rathausvorplatz, Unter den Linden 18, in 21435 Stelle.

Wer den Termin ändern möchte oder bis 27. September keine Einladung erhalten hat, sollte sich bei der Zentralen Stelle in Bremen, die für Versand der Einladungen und die Terminvergabe zuständig ist, oder in der Screening-Praxis in Stade melden.

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,
die Screening-Praxis in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:

0 4141-54 44 45.

Sie können Ihren Termin auch online.de über folgenden Link ändern:

https://mammotermin.de/login/03

An der vorangegangenen Screeningrunde zur Früherkennung von Brustkrebs vor zwei Jahren nahmen in der Samtgemeinde Stelle rund 62 Prozent der eingeladenen Frauen teil.

Die regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm reduziert das persönliche Risiko am Brustkrebs zu sterben um 40 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam eine Expertengruppe der WHO.

„Wenn bösartige Tumore in einem sehr frühen Stadium entdeckt und behandelt werden, haben die betroffenen Frauen gute Aussichten auf Heilung“, sagt Dr. Töllner. Der Facharzt für radiologische Diagnostik an der Klinik Dr. Hancken in Stade und Spezialist für Mammadiagnostik leitet die Röntgenreihenuntersuchungen im Elbe-Weser-Raum.

Dank der hohen Qualitätsstandards, der großen Erfahrung der Radiologen, die die Aufnahmen begutachten, und des Einsatzes von modernen Geräten gelingt es, Tumore in einem ganz frühen Stadium zu erkennen – lange bevor sie ertastet werden können. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

Für die Untersuchung werden nur hochmoderne, strahlungsarme digitale Röntgengeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der Leitung von Dr. Töllner besprochen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für gesetzlich Versicherte – kostenlos.

 


Hintergrund

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 59 000 Frauen an Brustkrebs, 17 000 sterben daran. Besonders häufig treten Brustkrebserkrankungen bei Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren auf. Statistisch gesehen wird sich bei jeder 20. Frau ein bösartiger Brusttumor entwickeln. Die Bundesregierung hat 2002 das Screening-Programm beschlossen, das Frauen dieses Alters alle zwei Jahre den Zugang zur Mammographie erleichtern soll. In der Elbe-Weser-Region wurde das Screening im April 2006 eingeführt.