Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Presseberichte und Informationen zum Mammographie-Screening.


Stade und Umland


04.10.2018

Mammobil steht in Bremervörde

Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung beginnen heute

Das Mammobil macht Station in der Ostestadt. Von heute bis zum 1. November können sich Frauen im Zuge des Screening Programmes der Bundesregierung auf Brustkrebs untersuchen lassen. Das Programm wurde 2002 eingeführt, um bösartige Tumore auch in frühen Stadien zu erkennen und die Behandlungschancen zu erhöhen.

Heute beginnt die sechste Runde des Mammographie-Screening-Programms zur Früherkennung von Brustkrebserkrankungen für Frauen in der Altersgruppe von 50 – 69 Jahren. Die mobile Untersuchungsstation steht auf dem Rathausmarkt 1 in Bremervörde.

Eingeladen werden Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in Bremervörde und den umliegenden Ortschaften Elm, Minstedt, Hesedorf, Bevern, Plönjeshausen, Iselersheim, Nieder Ochtenhausen, Spreckens, Mehedorf, Hönau-Lindorf und Ostendorf gemeldet sind.

Wer noch keine Einladung erhalten hat oder den Termin ändern mochte, sollte sich bei der Zentralen Stelle in Bremen, die für den Versand der Einladungen zuständig ist oder in der Screeningpraxis in Stade melden:

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094

das Screeningbüro in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:
0 4141-54 44 45.

Der Untersuchungstermin kann auch online über folgenden Link geändert werden:

https://niedersachsen.mammotermin.de

An der vorangegangenen Screeningrunde in Bremervörde nahme rund 55 Prozent der eingeladenen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren teil. Sie profitieren von einem der besten medizinischen Vorsorge-Programme. Für die Untersuchung werden nur hochmoderne, strahlungsarme digitale Röntgengeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen unabhängig voneinander betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der Leitung des Programmverantwortlichen Arztes, Dr. Thilo Töllner, besprochen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

„Wenn die Brustkrebserkrankung rechtzeitig erkannt wird, haben die Frauen gute Aussichten auf Heilung“, sagt Dr. Thilo Töllner. Der Facharzt für radiologische Diagnostik im MVZ Klinik Dr. Hancken in Stade und Spezialist für Mammadiagnostik, leitet als Programmverantwortlicher Arzt die Röntgenreihenuntersuchungen im Elbe-Weser-Raum. Die Mammographie ist bisher die sicherste Methode um Brusttumoren und die Vorstufen davon sicher erkennen zu können.

Dank der hohen Qualitätsstandards des Screening-Programms, der großen Erfahrung der Radiologen, die die Aufnahmen begutachten, und des Einsatzes von modernen, strahlungsarmen Geräten gelingt es, Tumore in einem ganz frühen Stadium zu erkennen – lange bevor sie ertastet werden können.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für gesetzlich Versicherte – kostenlos.

 

Cuxhaven und Umland


30. Januar 2018

 Brustkrebs-Screening in Cuxhaven startet am 12. Februar

Am 12. Februar beginnt die sechste Runde des Screening-Programms zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahre. Die Untersuchungen finden im MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Klinik Dr. Hancken an der Helios Klinik Cuxhaven, Altenwalder Chaussee 10-12, 27474 Cuxhaven.

Die Screening-Runde dauert bis November 2018 – nur während der Sommerpause vom 22.6. bis 5.8. werden die Screening-Untersuchungen ausgesetzt.

Eingeladen zur Brustuntersuchung im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms werden alle Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in Cuxhaven und umzu gemeldet sind. Die Einladungen mit einem Terminvorschlag verschickt die Zentrale Stelle am Gesundheitsamt Bremen.

Frauen, die in Cuxhaven gemeldet sind und keine Einladung erhalten haben, ihren Termin ändern oder nachholen möchten, können sich bei der Zentralen Stelle oder in der Screening-Praxis in Stade melden.

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,

die Screening-Praxis in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer: 

0 4141-54 44 45.

Sie können sich auch online einen neuen Termin aussuchen über folgenden Link: https://niedersachsen.mammotermin.de

Während der vergangenen Runde haben rund 62 Prozent der eingeladenen Frauen an den Früherkennungsuntersuchungen teilgenommen. Frauen, die regelmässig alle zwei Jahre die Untersuchungstermine im Rahmen des Screening-Programm wahrnehmen, reduzieren ihr persönliches Risiko an Brustkrebs zu sterben um 40 Prozent. Zu diesem Ergebnis kamen die Ärzte und Wissenschaftler der Krebsforschungs-Agentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

„Die Mammographie ist die sicherste Methode, um Brustkrebs und Vorstufen eines bösartigen Tumors sehr früh zu erkennen“, sagt Dr. Thilo Töllner, der als Programmverantwortlicher Arzt für das Mammographie-Screening-Programm Elbe-Weser verantwortlich ist. Kleine, früh erkannte Tumoren können gut behandelt und die betroffenen Frauen in den allermeisten Fällen geheilt werden.

Brustkrebs-Screening: Neue Runde

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eingeladen CUXHAVEN. 7503 Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Cuxhaven erhalten in den kommenden Wochen Einladungsbriefe zum Mammographie-Screening. Die Reihenuntersuchung
soll Brustkrebs im frühestmöglichen Stadium und Vorstufen entdecken helfen, bevor diese sich überhaupt bemerkbar gemacht haben. „Und das schafft diese Untersuchung auch“, sagt Dr. Thilo Töllner, Beauftragter
für das Mammographie-Screening Elbe-Weser.
Vor zehn Jahren startete das Screening in Cuxhaven – im ersten Jahr noch mit dem „Mammobil“ auf dem Kaemmererplatz, seither im Cuxhavener Krankenhaus in der durch die Klinik Dr. Hancken/Stade geführten Radiologie. Die kommende Früherkennungs-Runde in Cuxhaven dauert von Februar bis September, gegebenenfalls länger. In den Einladungsbriefen wird ein Termin genannt, der bei Anruf im Screening-Büro in Stade, Telefon (0 41 41) 54 44 45, geändert werden kann. Dort können auch Fragen gestellt werden und Frauen, die keinen Brief erhalten haben, können sich anmelden. Schilder führen direkt ins Untergeschoss, wo eine gesonderte Anmeldung eingerichtet ist. Nach der Mammographie – der Röntgenuntersuchung der Brust – werden die Bilder innerhalb einer Woche von geschulten Ärzten in Stade begutachtet. Per Brief wird jede Teilnehmerin über das Ergebnis informiert.

Schnell abgeklärt

„Rund drei bis fünf Prozent der Befunde sind abklärungsbedürftig“, so Dr. Thilo Töllner. Er untersucht betroffene Frauen einmal in der Woche in Cuxhaven. „Der Grund für die Unklarheit ist meist schnell geklärt, zum Beispiel durch eine Ultraschalluntersuchung. Nur bei einer von zehn Frauen stellen wir tatsächlich Brustkrebs fest.“ Dennoch ist jeder Tag Wartezeit ist belastend. Der Termin dafür wird daher sehr kurzfristig angeboten.
Die Kontinuität des alle zwei Jahre stattfindenden Screenings hält Dr. Thilo Töllner für eine ganz große Stärke: Denn anhand mehrerer Bilder lassen sich Veränderungen leichter nachvollziehen. „Auch wer früher schon eine Mammographie hatte, kann uns zur Abklärung den Zugang zu diesen Bildern gestatten.“ Ebenso können spätere Mammographieaufnahmen mit den Bildern aus dem Screening abgeglichen werden – natürlich nur, wenn die Frauen zur Untersuchung gehen.

Junge Frauen erreichen

„Die Erfahrung zeigt, dass 85 Prozent derjenigen, die einmal da waren, auch wiederkommen.“ Sorgen bereiteten hingegen die „jungen“ Frauen ab 50: In dieser Altersgruppe kommt nur die Hälfte der Eingeladenen. Von 7507 eingeladenen Frauen kamen 62,5 Prozent. 103 von ihnen wurden zur Abklärung ein weiteres Mal eingeladen. Besonders auffallend sei in Cuxhaven die hohe Akzeptanz bei den portugiesischen Frauen, berichtet Christiane Oppermann, die außerdem die Unterstützung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt hervorhebt.
Dr. Thilo Töllner ist vom Nutzen des Screenings überzeugt: „Wir finden viel kleinere Tumoren – unter 1,5 Zentimeter –, die noch nicht gestreut haben, wir finden Veränderungen, die man nicht sieht, nicht fühlt und nicht im Ultraschall sieht.“ Die Behandlungsfolgen seien so wesentlich weniger dramatisch und die Überlebenschance höher. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO konnten Frauen, die zwischen 50 und 69 Jahren an Screeningprogrammen teilnahmen, ihr individuelles Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um 40 Prozent senken.
Über 80 Prozent der beim Screening entdeckten Tumoren seien unter zwei Zentimeter groß, so Töllner. „Brustkrebs bleibt so eine Erkrankung, die eine Frau überstehen kann.“

Eingreifen, bevor es Krebs wird

„Werden durch das Screening nicht Frauen aufgeschreckt, aus deren Vorstufe vielleicht nie Krebs geworden wäre? “Diese von Kritikern aufgeworfene Frage ist für Dr. Thilo Töllner kein Argument, um auf die Reihenuntersuchung zu verzichten: „Eine von fünf Frauen würde nicht daran sterben.” Die Frauen hätten aber die Chance, mit einem schonenden Eingriff – ohne Entfernung der Lymphknoten oder gar der gesamten Brust und ohne Chemotherapie – den Risikoherd loszuwerden.

Familiäres Risiko abklären

Fälle, in denen Frauen sich prophylaktisch gleich beide Brüste haben entfernen lassen – prominentestes Beispiel Angelina Jolie – werden in jüngster Zeit häufiger bekannt und machen auch gleichzeitig Angst. Töllner: „Frauen, in deren Familien gehäuft Brustkrebs auftritt, sollten sich schon viel früher an ihren Frauenarzt werden und sich gegebenenfalls auf genetische Risiken untersuchen lassen.“ Dies seien nicht die Frauen, die mit dem Screening gesucht würden. Auch frühere Brustkrebs-Betroffene gehörten nicht dorthin, sondern in eine spezielle Überwachung.
Die Früherkennung soll auch Frauen erreichen, die nicht mehr regelmäßig einen Frauenarzt aufsuchen (bei den über 60-Jährigen sind es bundesweit nur noch 25 Prozent). Die Untersuchung sei vielleicht unangenehm, aber nicht gefährlich: Das Mammobil und die Praxen seien mit neuesten Geräten ausgestattet, bei denen die ohnehin geringe Strahlenbelastung nochmals um 30 Prozent verringert worden sei.


Buchholz/Winsen und Umland


04.09.2018

Das Mammobil steht auf dem Schlossplatz

Seit Dienstag finden in Winsen wieder Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen der Altersgruppe 50 Bis 69 Jahre statt

Seit 4. September  läuft in Winsen der sechste Untersuchungszyklus des Mammographie-Screening-Programms zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen von 50 bis 69 Jahren.

Zum letzten Mal werden die Frauen in die mobile Röntgenpraxis eingeladen, die bis 8. Oktober 2018 auf dem Schlossplatz neben der Bühne steht. Bei der nächsten Runde ist geplant, die Teilnehmerinnen wieder in die radiologische Praxis im Krankenhaus einzuladen.

Für die Untersuchung spielt es keine Rolle, ob sie im Mammobil oder in der Praxis durchgeführt wird. Beide Standorte sind mit hochleistungsfähigen, digitalen, strahlungsarmen Röntgengeräten ausgestattet. „Wir wollen unseren Teilnehmerinnen einen reibungslosen Ablauf ihrer Untersuchung in möglichst angenehmer Umgebung bieten“, erklärt Dr. Thilo Töllner, der als Programmverantwortlicher Arzt das Screening Programm in der Elbe-Weser-Region leitet.

Zum Screening-Programm werden nur Frauen der Altersgruppe 50 bis 69 Jahre eingeladen. Wer bis 25. September keine Einladung erhalten hat, oder den Termin, der in der Einladung angegeben ist, verschieben möchte, sollte sich bei der Zentralen Stelle beim Gesundheitsamt Bremen oder im Screeningbüro in Stade melden.

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,

die Screeningpraxis Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:

04141-54 44 45.

Der Untersuchungstermin kann auch online über folgenden Link geändert werden: https://niedersachsen.mammotermin.de

An der vorangegangenen Screeningrunde zur Früherkennung von Brustkrebs vor zwei Jahren nahmen in Winsen rund 50 Prozent der eingeladenen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren teil.

Dank der hohen Qualitätsstandards, der großen Erfahrung der Radiologen, die die Aufnahmen begutachten, und des Einsatzes von modernen Geräten gelingt es, Tumore in einem ganz frühen Stadium zu erkennen – lange bevor sie ertastet werden können.

Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen aus der Röntgenpraxis Winsen / Buchholz betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der Leitung von Dr. Töllner besprochen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

„Die betroffenen Frauen haben oft gute Aussichten auf Heilung“, sagt Dr. Thilo Töllner. Der Facharzt für radiologische Diagnostik im MVZ Klinik Dr.Hancken in Stade und Spezialist für Mammadiagnostik leitet als Programmverantwortlicher Arzt die Röntgenreihenuntersuchungen im Elbe-Weser-Raum.

Für die Untersuchung werden nur hochmoderne, strahlungsarme, digitale Röntgengeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der Leitung von Dr. Töllner besprochen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Vorsorge- und Früherkennungsrogramm für Frauen.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für
gesetzlich Versicherte – kostenlos.

 


Hintergrund

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 59 000 Frauen an Brustkrebs, 17 000 sterben daran. Besonders häufig treten Brustkrebserkrankungen bei Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren auf. Statistisch gesehen wird sich bei jeder 20. Frau ein bösartiger Brusttumor entwickeln. Die Bundesregierung hat 2002 das Screening-Programm beschlossen, das Frauen dieses Alters alle zwei Jahre den Zugang zur Mammographie erleichtern soll. In der Elbe-Weser-Region wurde das Screening im April 2006 eingeführt.