Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Presseberichte und Informationen zum Mammographie-Screening.


Stade und Umland


30.05.2018

Mammobil in Nordholz

Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung starten am Freitag

Der sechste Untersuchungszyklus im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms für Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahre beginnt
am Freitag, den 1. Juni.

Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in der Gemeinde Wurster Nordseeküste gemeldet sind und noch keine Einladung erhalten haben oder ihren Termin ändern möchten, sollten sich in der Screening-Praxis in Stade oder bei der Zentralen Stelle beim Gesundheitsamt in Bremen melden, die auch für die Einladungen zuständig ist.

Wer den Termin ändern möchte oder bis 15. Mai 2018 keine Einladung erhalten hat, sollte sich bei der Zentralen Stelle in Bremen, die für den Versand der Einladungen zuständig ist, oder in der Screeningpraxis in Stade melden:

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094

das Screeningbüro in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:
0 4141-54 44 45.

Der Untersuchungstermin kann auch online über folgenden Link geändert werden:

https://niedersachsen.mammotermin.de

An der vorangegangenen Screeningrunde zur Früherkennung von Brustkrebs vor zwei Jahren haben in Nordholz 61 Prozent der eingeladenen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren teilgenommen.

Dank der hohen Qualitätsstandards, der großen Erfahrung der Radiologen, die die Aufnahmen begutachten und des Einsatzes von modernen Geräten gelingt es, Tumore in einem ganz frühen Stadium zu erkennen – lange bevor sie ertastet werden können.

Für die Untersuchung werden nur hochmoderne, strahlungsarme digitale Mammographiegeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der Leitung von Dr. Thilo Töllner besprochen, der Facharzt für Diagnostische Radiologie leitet die Mammadiagnostik im MVZ Klinik Dr. Hancken in Stade und das Mammographie-Screening-Programm im Elbe-Weser-Raum.

Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

„Die regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm reduziert das persönliche Risiko am Brustkrebs zu sterben um 40 Prozent“, erklärt Dr. Thilo Töllner, der Radiologe mit Schwerpunkt Brust-Diagnostik leitet das Zentrum für Mammadiagnostik im MVZ Klinik Dr. Hancken und als Programmverantwortlicher Arzt auch das Mammographie Screening im Elbe-Weser-Dreieck. „Durch die frühzeitige Entdeckung von bösartigen Brusttumoren können die Betroffenen oft schonender behandelt werden und haben gute Chancen auf Heilung und auf Erhalt ihrer Lebensqualität“, sagt Dr. Töllner.

Diese Zahlen bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Deren Abteilung
für Internationale Krebsforschung, die International Agency for Research on Cancer
(IARC), hat die Ergebnisse der jüngsten wissenschaftlich fundierten Studien
überprüft und den Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Teilnahme an
qualitätsgesicherten Screening-Programmen – wie es in Deutschland durchgeführt
wird – nachdrücklich empfohlen.
Durch die frühzeitige Entdeckung und Behandlung von bösartigen Brusttumoren steigen die Chancen der Betroffenen auf Heilung und auf Erhalt ihrer Lebensqualität.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für gesetzlich Versicherte – kostenlos.

 

Cuxhaven und Umland


30. Januar 2018

 Brustkrebs-Screening in Cuxhaven startet am 12. Februar

Am 12. Februar beginnt die sechste Runde des Screening-Programms zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahre. Die Untersuchungen finden im MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Klinik Dr. Hancken an der Helios Klinik Cuxhaven, Altenwalder Chaussee 10-12, 27474 Cuxhaven.

Die Screening-Runde dauert bis November 2018 – nur während der Sommerpause vom 22.6. bis 5.8. werden die Screening-Untersuchungen ausgesetzt.

Eingeladen zur Brustuntersuchung im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms werden alle Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in Cuxhaven und umzu gemeldet sind. Die Einladungen mit einem Terminvorschlag verschickt die Zentrale Stelle am Gesundheitsamt Bremen.

Frauen, die in Cuxhaven gemeldet sind und keine Einladung erhalten haben, ihren Termin ändern oder nachholen möchten, können sich bei der Zentralen Stelle oder in der Screening-Praxis in Stade melden.

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,

die Screening-Praxis in Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer: 

0 4141-54 44 45.

Sie können sich auch online einen neuen Termin aussuchen über folgenden Link: https://niedersachsen.mammotermin.de

Während der vergangenen Runde haben rund 62 Prozent der eingeladenen Frauen an den Früherkennungsuntersuchungen teilgenommen. Frauen, die regelmässig alle zwei Jahre die Untersuchungstermine im Rahmen des Screening-Programm wahrnehmen, reduzieren ihr persönliches Risiko an Brustkrebs zu sterben um 40 Prozent. Zu diesem Ergebnis kamen die Ärzte und Wissenschaftler der Krebsforschungs-Agentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

„Die Mammographie ist die sicherste Methode, um Brustkrebs und Vorstufen eines bösartigen Tumors sehr früh zu erkennen“, sagt Dr. Thilo Töllner, der als Programmverantwortlicher Arzt für das Mammographie-Screening-Programm Elbe-Weser verantwortlich ist. Kleine, früh erkannte Tumoren können gut behandelt und die betroffenen Frauen in den allermeisten Fällen geheilt werden.

Brustkrebs-Screening: Neue Runde

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eingeladen CUXHAVEN. 7503 Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Cuxhaven erhalten in den kommenden Wochen Einladungsbriefe zum Mammographie-Screening. Die Reihenuntersuchung
soll Brustkrebs im frühestmöglichen Stadium und Vorstufen entdecken helfen, bevor diese sich überhaupt bemerkbar gemacht haben. „Und das schafft diese Untersuchung auch“, sagt Dr. Thilo Töllner, Beauftragter
für das Mammographie-Screening Elbe-Weser.
Vor zehn Jahren startete das Screening in Cuxhaven – im ersten Jahr noch mit dem „Mammobil“ auf dem Kaemmererplatz, seither im Cuxhavener Krankenhaus in der durch die Klinik Dr. Hancken/Stade geführten Radiologie. Die kommende Früherkennungs-Runde in Cuxhaven dauert von Februar bis September, gegebenenfalls länger. In den Einladungsbriefen wird ein Termin genannt, der bei Anruf im Screening-Büro in Stade, Telefon (0 41 41) 54 44 45, geändert werden kann. Dort können auch Fragen gestellt werden und Frauen, die keinen Brief erhalten haben, können sich anmelden. Schilder führen direkt ins Untergeschoss, wo eine gesonderte Anmeldung eingerichtet ist. Nach der Mammographie – der Röntgenuntersuchung der Brust – werden die Bilder innerhalb einer Woche von geschulten Ärzten in Stade begutachtet. Per Brief wird jede Teilnehmerin über das Ergebnis informiert.

Schnell abgeklärt

„Rund drei bis fünf Prozent der Befunde sind abklärungsbedürftig“, so Dr. Thilo Töllner. Er untersucht betroffene Frauen einmal in der Woche in Cuxhaven. „Der Grund für die Unklarheit ist meist schnell geklärt, zum Beispiel durch eine Ultraschalluntersuchung. Nur bei einer von zehn Frauen stellen wir tatsächlich Brustkrebs fest.“ Dennoch ist jeder Tag Wartezeit ist belastend. Der Termin dafür wird daher sehr kurzfristig angeboten.
Die Kontinuität des alle zwei Jahre stattfindenden Screenings hält Dr. Thilo Töllner für eine ganz große Stärke: Denn anhand mehrerer Bilder lassen sich Veränderungen leichter nachvollziehen. „Auch wer früher schon eine Mammographie hatte, kann uns zur Abklärung den Zugang zu diesen Bildern gestatten.“ Ebenso können spätere Mammographieaufnahmen mit den Bildern aus dem Screening abgeglichen werden – natürlich nur, wenn die Frauen zur Untersuchung gehen.

Junge Frauen erreichen

„Die Erfahrung zeigt, dass 85 Prozent derjenigen, die einmal da waren, auch wiederkommen.“ Sorgen bereiteten hingegen die „jungen“ Frauen ab 50: In dieser Altersgruppe kommt nur die Hälfte der Eingeladenen. Von 7507 eingeladenen Frauen kamen 62,5 Prozent. 103 von ihnen wurden zur Abklärung ein weiteres Mal eingeladen. Besonders auffallend sei in Cuxhaven die hohe Akzeptanz bei den portugiesischen Frauen, berichtet Christiane Oppermann, die außerdem die Unterstützung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt hervorhebt.
Dr. Thilo Töllner ist vom Nutzen des Screenings überzeugt: „Wir finden viel kleinere Tumoren – unter 1,5 Zentimeter –, die noch nicht gestreut haben, wir finden Veränderungen, die man nicht sieht, nicht fühlt und nicht im Ultraschall sieht.“ Die Behandlungsfolgen seien so wesentlich weniger dramatisch und die Überlebenschance höher. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO konnten Frauen, die zwischen 50 und 69 Jahren an Screeningprogrammen teilnahmen, ihr individuelles Risiko, an Brustkrebs zu sterben, um 40 Prozent senken.
Über 80 Prozent der beim Screening entdeckten Tumoren seien unter zwei Zentimeter groß, so Töllner. „Brustkrebs bleibt so eine Erkrankung, die eine Frau überstehen kann.“

Eingreifen, bevor es Krebs wird

„Werden durch das Screening nicht Frauen aufgeschreckt, aus deren Vorstufe vielleicht nie Krebs geworden wäre? “Diese von Kritikern aufgeworfene Frage ist für Dr. Thilo Töllner kein Argument, um auf die Reihenuntersuchung zu verzichten: „Eine von fünf Frauen würde nicht daran sterben.” Die Frauen hätten aber die Chance, mit einem schonenden Eingriff – ohne Entfernung der Lymphknoten oder gar der gesamten Brust und ohne Chemotherapie – den Risikoherd loszuwerden.

Familiäres Risiko abklären

Fälle, in denen Frauen sich prophylaktisch gleich beide Brüste haben entfernen lassen – prominentestes Beispiel Angelina Jolie – werden in jüngster Zeit häufiger bekannt und machen auch gleichzeitig Angst. Töllner: „Frauen, in deren Familien gehäuft Brustkrebs auftritt, sollten sich schon viel früher an ihren Frauenarzt werden und sich gegebenenfalls auf genetische Risiken untersuchen lassen.“ Dies seien nicht die Frauen, die mit dem Screening gesucht würden. Auch frühere Brustkrebs-Betroffene gehörten nicht dorthin, sondern in eine spezielle Überwachung.
Die Früherkennung soll auch Frauen erreichen, die nicht mehr regelmäßig einen Frauenarzt aufsuchen (bei den über 60-Jährigen sind es bundesweit nur noch 25 Prozent). Die Untersuchung sei vielleicht unangenehm, aber nicht gefährlich: Das Mammobil und die Praxen seien mit neuesten Geräten ausgestattet, bei denen die ohnehin geringe Strahlenbelastung nochmals um 30 Prozent verringert worden sei.


Buchholz/Winsen und Umland


31.01.2018

Mammobil kommt im März nach Meckelfeld

Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung starten am 7. März

Am 7. März beginnt in Meckelfeld der sechste Untersuchungszyklus im Rahmen des Mammographie-Screening-Programms für Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahre.

Das Mammobil, die mobile Untersuchungsstation, steht bis voraussichtlich 6. April 2018 vor dem Rathaus, in der Bürgermeister-Heitmann-Strasse 34 in 21217 Meckelfeld. Eingeladen werden Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe, die in den Gemeinden Meckelfeld, Bullenhausen, Fleestedt, Glüsingen, Groß-Moor, Klein-Moor und Over gemeldet sind.

Die Einladungen mit Terminvorschlägen werden ab Mitte Februar verschickt. Frauen, die ihren Termin ändern möchten, sollten sich bei der Zentralen Stelle in Bremen, die für den Versand der Einladungen zuständig ist, oder in der Screeningpraxis in Stade melden:

Die Telefon-Nummer der Zentralen Stelle lautet: 0421 – 3611 4094,

die Screeningpraxis Stade erreichen Sie unter der Telefon-Nummer:

04141-54 44 45.

Der Untersuchungstermin kann auch online über folgenden Link geändert werden: https://niedersachsen.mammotermin.de

An der vorangegangenen Screeningrunde zur Früherkennung von Brustkrebs im Jahr 2016 nahmen in Meckelfeld rund 57 Prozent der Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren teil.

Dank der hohen Qualitätsstandards, die das Mammographie-Screening-Programm
fordert, der großen Erfahrung der Radiologen, die die Aufnahmen begutachten, und
des Einsatzes von modernen Geräten werden Tumore in einem ganz frühen Stadium
erkannt – lange bevor sie ertastet werden können.

Für die Untersuchung werden nur hochmoderne, strahlungsarme digitale
Röntgengeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten
Radiologen betrachtet und im Fall von Auffälligkeiten in einer Konferenz unter der
Leitung des Programmverantwortlichen Arztes Dr. Thilo Töllner besprochen. Erst
danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Soviel
Sicherheit und Qualität bietet kein anderes medizinisches Programm für Frauen.

Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und – für
gesetzlich Versicherte – kostenlos.

 


Hintergrund

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 59 000 Frauen an Brustkrebs, 17 000 sterben daran. Besonders häufig treten Brustkrebserkrankungen bei Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren auf. Statistisch gesehen wird sich bei jeder 20. Frau ein bösartiger Brusttumor entwickeln. Die Bundesregierung hat 2002 das Screening-Programm beschlossen, das Frauen dieses Alters alle zwei Jahre den Zugang zur Mammographie erleichtern soll. In der Elbe-Weser-Region wurde das Screening im April 2006 eingeführt.