Ablauf


Ihre Einladung



Die Teilnehmerinnen am Screening-Programm erhalten drei Wochen vor Ihrem Untersuchungstermin eine Einladung, die von der Zentralen Stelle beim Gesundheitsamt in Bremen verschickt wird. Mit der Einladung erhalten die Frauen einen Untersuchungstermin und einen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand, zu Vorerkrankungen etc., der ausgefüllt zur Untersuchung mitgebracht werden sollte. Die Angaben werden vor der Untersuchung im Gespräch mit den speziell ausgebildeten medizinisch-technischen Assistentinnen (MTRA) im Mammographie-Screening-Zentrum oder im Mammobil überprüft und ergänzt.

Die Untersuchung



Danach wird die Teilnehmerin in den Untersuchungsraum gebeten und das Röntgengerät für die Aufnahmen vorbereitet. Von jeder Brust werden zwei Bilder angefertigt. Um gut lesbare Aufnahmen zu erhalten muss die Brust etwas gedrückt werden. Diese Kompression wird von manchen Teilnehmerinnen als unangenehm empfunden, ist aber leider unerlässlich, um zu ein präzises Untersuchungsergebnis zu kommen.

Die Teilnehmerin wird gebeten zu warten, bis die technische Qualität der Röntgenaufnahmen überprüft ist. Die Untersuchung dauert einschließlich aller Vorbereitungen höchstens 20 bis 30 Minuten.


Warum wird die Brust gedrückt?



Die Kompression der Brust bei den Röntgenaufnahmen muss leider sein, um die Strahlenbelastung gering zu halten und trotzdem alle Bereiche einer Brust darstellen zu können. Es ist selbstverständlich, dass nur soviel gepresst wird wie nötig und so wenig wie möglich. Aber Studien haben gezeigt, dass Auffälligkeiten nicht oder nur unzureichend abgebildet werden, wenn auf das Drücken verzichtet wird.

Der Befund und die Benachrichtigung



Die Aufnahmen werden an zwei speziell ausgebildete Radiologen weitergeleitet, die sie unabhängig von einander begutachten. Wenn beide zu einem unauffälligen Befund kommen – wenn kein Tumor, keine Auffälligkeiten zu erkennen sind – erhält die Screening-Teilnehmerin darüber innerhalb von zwei Wochen eine Nachricht und wird in zwei Jahren wieder zur Mammographie eingeladen.

Mögliche Nachuntersuchungen



Sollten bei der Untersuchung Auffälligkeiten festgestellt worden sein, erhält die Teilnehmerin innerhalb von sieben Tagen nach der ersten Screening-Untersuchung eine Einladung zu weiteren Untersuchungen.
Bei der Abklärung von Auffälligkeiten wird die Brust sorgfältig abgetastet und mit Ultraschall untersucht. In den meisten Fällen kann danach ein Krebsverdacht ausgeschlossen werden.
Je nach Befund kann aber auch eine Gewebeprobe erforderlich werden, die durch den Einsatz moderner Technik unter örtlicher Betäubung ambulant entnommen werden kann. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden der Patientin in jedem Fall so schnell wie möglich in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.
Wenn ein negativer Befund vorliegt, es keine Anzeichen für eine bösartige Veränderung gibt, erhält Screening-Teilnehmerin nach zwei Jahren wieder eine Einladung zur Mammographie im Rahmen des Programms.

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